/ Koelner schmiede

Als Textwerkstatt für deutschsprachige Autor*innen zwischen 18 und 35 Jahren fördert die KOELNER SCHMIEDE literarische Stimmen von morgen. 

Über sechs Monate, an drei Lektorats-Wochenenden und mit einer Abschlusslesung begleitet die KOELNER SCHMIEDE junge Autor*innen beim großen Schritt hin zur ersten Veröffentlichung. Professionelle Referent*innen unterstützen gemeinsam mit den Teilnehmenden dabei, den Blick auf die eigenen Texte zu schärfen, und geladene Gäste bieten Anknüpfungspunkte zum Literaturbetrieb. Zugleich belebt und bereichert die KOELNER SCHMIEDE das literarische Leben Nordrhein-Westfalens, indem sie Nachwuchsprojekte fördert und mit dem Bundesland assoziiert.

Die Ausschreibung der KOELNER SCHMIEDE 2026/27 unter der Leitung von Lena Gorelik und Martin Kordić finden Sie hier ab dem 15. April 2026. Bewerbungsfrist ist der 15. Juni 2026.


VERANSTALTER Literaturhaus Bonn 
www.literaturhaus-bonn.de

TERMINÜBERSICHT 2026/27

Wochenende 1: 25.9.-27.9.2026
Wochenende 2: 27.11.-29.11.2026
Wochenende 3: 12.3.-14.3.2027
Abschlussveranstaltung: 14.3.2027

VORSTELLUNG DER REFERENT*INNEN 2026/27:

Autorinnenfoto von Lena Gorelik

LENA GORELIK

1981 in St. Petersburg geboren, lebt seit 1992 in Deutschland. Ihr Roman „Hochzeit in Jerusalem“ (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, „Mehr Schwarz als Lila“ (2017) für den Deutschen Jugendliteraturpreis. 2021 erschien „Wer wir sind“ und wurde begeistert besprochen, genau wie ihr neuster Roman „Alle meine Mütter“ (2026). Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Essays zu gesellschaftlichen Themen für die Süddeutsche Zeitung. 2023 erhielt sie das Thomas Bernhard-Stipendium sowie den Marieluise-Fleißer-Preis und wurde für „SagdochmalLuca“ mit dem Retzhofer Dramapreis für junges Publikum ausgezeichnet. 2024 erhielt sie den Heinrich-Mann-Preis für Essayistik.

Foto: Thomas Dashuber
Autorinnenfoto von Martin Kordic

MARTIN KORDIĆ

wurde 1983 in Celle geboren und wuchs in Mannheim auf. Er studierte in Hildesheim und Zagreb. Seit über zehn Jahren arbeitet er als Lektor in Buchverlagen, zunächst in Köln, heute in München. Für seinen Debütroman „Wie ich mir das Glück vorstelle“ erhielt er den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis sowie die Alfred-Döblin-Medaille. 2022 erschien sein zweiter Roman „Jahre mit Martha“ für den er mit dem Tukan-Preis der Stadt München sowie dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises ausgezeichnet wurde.

Foto: Peter Hassiepen

TEILNEHMER*INNEN 2025/26:

Autorenfoto von Lukas Arndt

LUKAS ARNDT (er/ihm)

geb. 1999 in Köln, hat Psychologie studiert und als Inklusionsbegleiter gearbeitet. Mittlerweile lebt er in Leipzig, hat 2026 sein Studium am Deutschen Literaturinstitut abgeschlossen und tanzt in der Kompanie des Leipziger Tanztheaters. Er ist Preisträger des 28. Autorentreffens Irseer Pegasus sowie 2026 Stipendiat des Tandem Letterario der Heimann Stiftung. Derzeit schreibt Lukas zwischen Prosa und Kulturjournalismus über Enten, Freund*innenschaft und zeitgenössischen Zirkus.

Foto: privat
Autorinnenfoto Sophie Baumberg

SOPHIE BAUMBERG (sie/ihr)

geboren 1996 in Dresden, lebt in Frankfurt am Main. 2017 war sie Stipendiatin des Literatur Labors Wolfenbüttel und Preisträgerin beim Treffen junger Autor:innen der Berliner Festspiele. Zudem ist sie viermalige Preisträgerin des Literaturforums Hessen-Thüringen. 2019 gewann sie den Wortmeldungen Förderpreis und 2025 den Romanfabrik-SchreiberInnen-Preis. Derzeit arbeitet sie an ihrem Debütroman.

Foto: Zhanna Penkal

LILLI BILLER (sie/ihr)

2005 in Berlin geboren und dort aufgewachsen, studiert seit 2023 Literarisches Schreiben, Medien und Theater in Hildesheim. 2025 war sie Finalistin des 33. Open Mike. Ihre Prosa und Lyrik wurden beim Treffen junger Autor*innen 2023, beim THEO – Berlin Brandenburgischen Preis für junge Literatur 2025 und beim Lyrix-Bundeswettbewerb für junge Lyrik 2025 und 2026 ausgezeichnet. Mit einem szenischen Text war sie 2026 Teilnehmerin des 4plus1 – ein treffen junger autorInnen des Schauspiel Leipzig. Sie war Redaktionsmitglied der BELLA triste, einer Literaturzeitschrift für junge Gegenwartsliteratur.

Foto: Ute Klein
Autorinnenfoto Jorinde Markert

JORINDE MINNA MARKERT (sie/ihr)

geboren 1994 in Berlin, studierte in Hildesheim und Leipzig Literarisches Schreiben. Mit szenischen Texten war sie für den Retzhofer Dramapreis nominiert und gewann den Publikumspreis der jungen Dramatik, sowie den Manuskriptepreis des Leipziger  Hörspielsommers. Mit interdisziplinären Literaturformaten trat sie u.a. bei der Lyriknacht der Leipziger Buchmesse, beim Poesiefestival Berlin, bei den Vocations vom Haus für Poesie, sowie den unruly readings in Köln auf. 2020 gründete sie mit dem Musiker Philipp Martin das Mixed Media Ensemble Hypochondrische Ängste, das an der Schnittstelle von Jazz und Spoken Word arbeitet und vom Musikfonds mehrfach gefördert wurde. Neben literarischen Texten
berichtet sie ab und zu übers Theater für die Platform nachtkritik, für die sie auch als Redakteurin tätig war. 

Foto: privat
Autorinnenfoto von Lilith Tiefenbacher

LILITH TIEFENBACHER (sie/ihr)

geboren 1993 in Frankfurt a.M., hat Medizin, Philosophie, Vergleichende Literaturwissenschaft und Literarisches Schreiben studiert. Längere Auslandsaufenthalte in Frankreich, China und Taiwan. Aktuell literaturwissenschaftliche Promotion an der FU Berlin.
Literarische Veröffentlichungen erschienen u.a. in der Tippgemeinschaft und im Jahrbuch der Lyrik. 2025 war sie Finalistin beim Literarischen März.

Foto: Lorenz Barndtner
Autorinnenfoto Lena von Holt

LENA VON HOLT (sie/ihr)

geb. 1992, ist Autorin, Journalistin und Podcastproduzentin aus Berlin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Themen institutioneller Macht über Körper: mit Schönheitsidealen, geschlechtsspezifischer und queerfeindlicher Gewalt sowie Machtmissbrauch. Für ihre Podcastarbeit wurde sie mit dem Deutschen Podcastpreis ausgezeichnet („Boys Club“); ihre Texte erschienen u. a. in Die Zeit, Dummy, Deutschlandradio, SZ-Magazin, Audible, Spotify und The Guardian. 

Foto: Livia Kappler

SCHMIED*INNEN-DEBÜTS SEIT 2019: